Swiss Split – zukunftsfähiges Konzept erhält Schub

Im vergangenen Jahr startete der Swiss Split mit Verteilmöglichkeit über regionale Terminals erfolgreich in Chavornay, Genf und Gossau. Swiss Split, das Transportangebot von SBB Cargo für Import-/Exportgüter, bietet neu noch weitere Möglichkeiten. Mit den geplanten Optimierungen der Terminallandschaft, unter anderen durch das Gateway Basel Nord, wird dieses Transportkonzept auch für das Mittelland gegenüber der Strasse wettbewerbsfähig sein.

Container GossauMit dem «Swiss Split» verteilt SBB Cargo Sendungen aus dem internationalen Kombinierten Verkehr ab den Basler Import-/ Export-Terminals in die Schweiz. Unsere Kunden schätzen die Zuverlässigkeit, Planbarkeit und Nachhaltigkeit dieser Lösung, aber auch andere Aspekte wie die lange Verfügbarkeit des Containers im Anschlussgleis.

Bereits heute nutzen Empfänger und Versender in der ganzen Schweiz den Swiss Split. In der chemischen/pharmazeutischen Industrie beispielsweise ist die Bahn beliebtes Transportmittel für klassische Container und Tankcontainer – sowohl im Wallis als auch im Raum Basel. Für Handelswaren liegt der Schwerpunkt der Empfangsorte im Mittelland, in den grossen Verteilzentren im «Logistikgürtel zwischen Oensingen und Baden», wo täglich mehrere Dutzend Wagen mit Containern ihren Bestimmungsort finden.

Einige ganz besondere Transportkonzepte wurden seit 2015 in der West- und Ostschweiz aufgebaut: SBB Cargo liefert die Container-Sendungen im Swiss Split an ein regionales Terminal in Chavornay, Genf oder Gossau. Von dort werden sie per LKW dem Empfänger zugestellt. So erreichen wir auch Kunden ohne Anschlussgleis.

Durch effiziente Produktionsformen können diese Transporte wettbewerbsfähig mit der Strasse angeboten werden. Eine intelligente Zulaufsteuerung ermöglicht eine deutlich höhere Auslastung der Bahnwagen als in herkömmlichen Transporten. Bereits heute zeigt sich: der Swiss Split ist wettbewerbsfähig. Mit den weiteren Optimierungsschritten, die bis und ab Eröffnung des Gateway Basel Nord 2019 geplant sind, werden diese Transportlösungen zu interessanten Konditionen auch an den Terminals in Dietikon, Oensingen (geplant) und Bern angeboten werden können. Damit leistet SBB Cargo einen Beitrag zur Verkehrsverlagerung und hilft mit, CO2 einzusparen.

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Martin Haller
Martin Haller

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