Drei Fragen zu Basel an Doris Leuthard

Das Hafenfest 2014 der Schweizerischen Rheinhäfen wurde am 12. September offiziell von Bundesrätin Doris Leuthard, eröffnet. Bei dieser Gelegenheit sprach Christian Doepgen vom ITJ mit der Schweizer Verkehrsministerin.

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Bundesrätin Doris Leuthard

Welche Bedeutung haben für Sie die Rheinhäfen beider Basel im Schweizer Güterverkehr?
Die Rheinhäfen haben eine grosse Bedeutung für den Im- und Export der Schweiz. Zudem hätten wir ohne sie einen logistischen Engpass. Würden hier nicht jährlich bis zu 20 Mio. t an Gütern umgeschlagen wären die Staus auf den Schweizer Strassen noch viel gravierender.

Welchen Stellenwert messen Sie dem künftigen Terminal Basel Nord für den Transitverkehr durch die Schweiz zu?
Wir begrüssen, dass die Kapazitäten in Basel erweitert werden sollen, denn der Bedarf für den Güterumschlag steigt – bislang wurden noch alle Wachstumsprognosen hierzu von der Realität überholt. Derzeit unterstützt der Bund in der Schweiz allerdings nur Terminals mit finanziellen Mitteln. Für Zuschüsse an Hafenanlagen fehlt uns die gesetzliche Grundlage.

Welche Vision des Güterhandlings im Dreiländereck Schweiz, Deutschland und Frankreich haben Sie?
Eine verlässliche Infrastruktur im Verkehrsbereich wird auch in Zukunft ein Kriterium für Unternehmen sein, ihre Standorte in der Schweiz zu behalten oder auszubauen. Wir tun also deshalb gut daran, dafür in Basel die Voraussetzungen zu schaffen.

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