«Ein Beispiel, dem es zu folgen gilt.»

Schon vor seiner Eröffnung gibt der neue Gotthard-Tunnel zu reden. «Tunnel des Jahrhunderts», «Ein Beispiel, dem es zu folgen gilt», «Präzise wie ein Uhrwerk» – so berichtete das Ausland bisher.

Die deutsche Tageszeitung Die Welt schreibt: «Im Tunnel läuft alles so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Für Deutschland ungewöhnlich, liegt das Projekt exakt in den Vorgaben, sowohl beim Zeitablauf als auch beim Budget.»

«Warum sind die Schweizer bei Grossprojekten so viel besser?», fragt das Handelsblatt.  «Ob Elbphilharmonie, Berliner Grossflughafen oder Stuttgart 21 – eines eint diese Bauvorhaben – sie haben das Ansehen Deutschlands ramponiert. Sowohl in der Planung als auch in der Ausführung könnten wir uns von der Schweiz einiges abschauen», so die deutsche Wirtschaftszeitung weiter.

Le Temps aus Frankreich berichtet: «Einmal mehr hat der Mensch den Berg erobert. Die Schweiz tut, was sie Europa versprochen hat: Sie hat die Alpen durchbohrt und den längsten Eisenbahntunnel der Weltgeschaffen, um einen schnellen Weg auf der Achse Nord-Süd zu bieten.»

Le Figaro stimmt ein: «Unter ihren Alpen stellen die Schweizer den Tunnel des Jahrhunderts fertig.» Zugleich schreibt das Blatt auch, dass der Tunnel allein nicht reicht, sondern auch die Zufahrtstrecken im Ausland ausgebaut werden müssten. France 3 nennt den Tunnel ein «Beispiel, dem es zu folgen gilt». Es könne ein Beispiel für ein Projekt innerhalb Frankreichs sein oder auch für den Ausbau der Strecke Lyon-Turin.

Der Corriere della Sera aus Italien nennt den Tunnel ein «Juwel der Schweizer Ingenieurskunst»: «Die Ausgrabungen dauerten von 1999 bis 2011, insgesamt 4 Millionen Arbeitsstunden wurden verwendet.»

Der britische Sender Sky News berichtet in einem Video. «Durch die Verlagerung des Verkehr in einen Tunnel, kann die Schönheit der Alpen bewahrt werden.»

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