«Gotthard»: Filmstars und viele Statisten vor der Kamera

Für das grösste TV-Projekt in der Schweizer Fernsehgeschichte kommen bekannte Schauspieler und mehrere hundert Statisten zum Einsatz. Ende 2016 – mit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels – soll das Doku-Drama über die Mattscheiben in der Schweiz, Deutschland und Österreich flimmern.

Unter der Regie von Urs Egger und nach einem Drehbuch von Stefan Dähnert erzählt der Film, wie Ende des 19. Jahrhunderts der längste Eisenbahntunnel der Welt gebaut wurde. Im Mittelpunkt des Ensembles stehen die Schweizer Fuhrmannstochter Anna, der deutsche Ingenieur Max und der italienische Mineur Tommaso. Die drei jungen Menschen treffen sich in der Goldgräberstimmung der Anfangsjahre, werden durch die knochenharte Arbeit am Jahrhundertbauwerk zusammengeschweisst, durch die Wirren der Liebe und der rasanten technischen Entwicklungen auseinandergerissen und stehen sich schliesslich sogar als Gegner gegenüber. Sie sind gleichermassen in den Bau des Tunnels involviert und kämpfen damit, dass ihre Beziehung zueinander darunter leidet, sie sich neu positionieren müssen und doch immer wieder zueinander finden. Aus ihrer Perspektive wird das komplexe, ebenso emotionale wie spannende Geschehen erzählt, das sich an die historischen Fakten hält.

Die weibliche Hauptrolle in der SRF-Prestigeproduktion spielt die österreichisch-schweizerische Schauspielerin Miriam Stein («Goethe!»), die in der fiktiven Geschichte als Anna zwischen zwei Männern steht. Um die Tochter von TV-Star Dieter Moor buhlen auf dem Bildschirm der deutsche «Tatort»-Star Maxim Mehmet und der Schweizer Pasquale Aleardi («Honig im Kopf»). In weiteren Rollen stehen Carlos Leal, Max Simonischek, vor der Kamera. Die Dreharbeiten finden noch bis zum 27. November unter anderem in Valendas, Andermatt und Luzern statt. Ausserhalb der Schweiz stehen Prag und Köln auf dem Drehplan.

Auch die Nebenrollen sind prominent besetzt. Carlos Leal («Der Bestatter») etwa mimt den Bauunternehmer und Ingenieur Louis Favre. Ebenso mit dabei sind Roeland Wiesnekker («Tatort»), Max Simonischek («Akte Grüninger»), Cornelius Obonya, Joachim Król («Tatort»), Peter Jecklin und Christoph Gaugler und Marie Bäumer («Der Schuh des Manitu»). Der Film soll Ende 2016 über die Bildschirme flimmern – rechtzeitig zur Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnel.

 

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