Neue Website: Bilder prägen den Auftritt

Die Bilder auf der neuen Website von SBB Cargo springen sofort ins Auge. Sie prägen den Charakter des Auftritts – und damit auch des Unternehmens. „Doch unsere Ansprüche waren höher“, verrät Martin Radtke, der als Leiter Cross Media die neue Website  entscheidend mitgeprägt hat und im 4. Teil unserer Serie weitere Details ihrer Entstehung vorstellt.

Der Mensch erfasst und speichert Bilder schneller und besser als Text. Diese Eigenschaften wollten wir für unsere Besucherinnen und Besucher nutzen. Wir haben ein Bildkonzept entwickelt, dass die Benutzerführung unauffällig, aber wirkungsvoll unterstützt. Jeder Hauptnavigationspunkt hat eine eigene Übersichtsseite. Sie gliedert sich in ein seitengrosses Bild sowie in mehrere klickbare nahezu quadratische Flächen, die jeweils ein Bild und einen Teasertext aufweisen. Diese Flächen nennen wir intern Kacheln. Das grossformatige Imagebild jedes Hauptnavigationspunkts zeigt jeweils einen Güterzug. Also eine eher technische Darstellung unserer Leistung. Die Kachelbilder hingegen zeigen Menschen. Wer auf eine Kachel klickt, findet auf der unteren Ebene in der Regel das gleiche Bild. Das bestätigt dem Surfer, dass er dort gelandet ist, wo er hinwollte.

Die Bilder zeigen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die sich für SBB Cargo engagieren und damit für höchste Authentizität sorgen. Ich bin überzeugt, dass eine Unternehmenswebsite nur mit Bildern von echten Mitarbeitern glaubwürdig wirkt – und ist. Umgekehrt formuliert: ohne Mitarbeiter funktioniert die Website nicht. Und das Unternehmen natürlich auch nicht.

Vollständig überarbeitet haben wir auch die Sprache. Das Texterduo Sandro Küng von Nordend und Aurel Gergey, Texter, veredelte die Rohtexte gleich im Content-Management-System. Die beiden prüften ihre Texte wechselseitig, was die Lesbarkeit maximiert und den Änderungsbedarf minimiert. Nach einer erneuten inhaltlichen Prüfung gingen die Texte in die Übersetzung. Natürlich rangen wir bei einzelnen Texten um jedes Wort: Fachbereiche wollten ihre Begriffe auch auf der Website sehen. Am Ende hat sich folgender Grundsatz durchgesetzt: Fachbereiche liefern den Inhalt, wir die Sprache.

Mit spitzer Feder werden die Texter in einem späteren Posting selber über ihre Arbeit berichten.

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