Die wichtigste Komponente für den perfekten Grillabend.

Klassiker gibt es in der Musik, der Kunst und auf dem Grill. Zu einem gelungenen Grillabend am Nationalfeiertag gehören Chips, Würste, Holzkohle, Bier – und das Wichtigste: Schlangenbrot.

Am 1. August wird gegrillt. Und zwar ausgiebig. Normalerweise kommen Cervelats und St. Galler Bratwürste auf den Rost. Versuchsfreudige Grillmeister lassen auch hin und wieder Grillkäse oder Gemüse über dem Feuer zu. Doch was den Grillabend erst richtig perfekt macht, ist unserer Meinung nach eindeutig das Schlagenbrot. Es weckt in uns allen ein wenig Kindheitsgefühl – war es früher doch der Klassiker, im Wald einen Ast zu suchen, diesen sauber zu schnitzen, den klebrigen Mehlteig herum zu winden und an der Spitze den Cervelat aufzuspiessen. 15 Minuten lang kniete man dann ungeduldig wartend am Feuerstellenrand; das Gesicht über der Hitze des Feuers, Rauch in den Haaren und den Kleidern verteilt. Und wenn es dann nicht verbrannte, dieses Schlangenbrot, sondern eine goldene Bräune aufwies, dann war das so etwas wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Wir finden: Das Schlangenbrot soll seine neue Blütezeit erleben und wünschen «en Guete»!

So gelingt das Schlangebrot.

Viel mehr als Mehl, Wasser, Hefe und einen Stock braucht es eigentlich gar nicht.

 

Der Hefeteig lässt sich mit weiteren Zutaten nach Belieben verfeinern. Mit Speck und Kräutern wird aus dem Schlangenbrot fast schon eine komplette Mahlzeit. Wer es süss mag, kann dem Teig Schokolade und Nüsse untermischen. Gutes Gelingen!

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