Kunden profitieren von günstigerem Bahnstrom

SBB Energie konnte ihre Effizienz und Wirtschaftlichkeit in den letzten Jahren weiter steigern und gibt die erzielten wirtschaftlichen Erfolge den Kunden weiter. Die Preissenkungen kommen sowohl dem regionalen Personenverkehr, dem Fernverkehr als auch dem Güterverkehr zugute.

SBB Energie hat in den letzten Jahren diversen Massnahmen ergriffen, um die Effizienz zu steigern. Sie führt beispielsweise Instandhaltungsarbeiten nicht mehr nach starren Rhythmen durch, sondern abhängig vom tatsächlichen Zustand einer Anlage. Zudem konnte sie Prozesse und Abläufe optimieren und Einkaufserfolge verbuchen. Diese Massnahmen zeitigen Erfolge und SBB Energie wird in diesem Jahr ein positives Jahresergebnis ausweisen können.

Bahnen zahlen weniger für den Strom

SBB Energie stellt nicht nur den Bahnstrom für ihren eigenen Bedarf her, sondern ist vom Bund auch verpflichtet, den Strom an alle mit sogenanntem Wechselstrom fahrenden Bahnen zu liefern. Da die Bahnen aber nicht selber entscheiden können, bei wem sie den Bahnstrom beziehen, wird der Preis vom Bundesamt für Verkehr (BAV) festgelegt. Aufgrund ihrer positiven wirtschaftlichen Entwicklung hat SBB Energie deshalb beim BAV eine Senkung des Bahnstrompreises von bisher 12 auf 11 Rappen pro Kilowattstunde beantragt, welche per 1.1.2019 auch genehmigt wurde. Die Bahnstrompreissenkung gilt unbefristet. Dank der wirtschaftlichen Erfolge wird SBB Energie zudem rückwirkend für das Jahr 2018 insgesamt rund 21 Millionen Franken an die Betreiber des Personen- und Güterverkehrs zurückerstatten. Im Personenverkehr wird die SBB diese günstigeren Strompreise einerseits in Form von Preissenkungen – insbesondere mittels Sparbilletten – an ihre Kunden weitergeben. Andererseits wird sie damit auch weiter in die Qualität, so etwa in die Reinigung der Züge, investieren. Im regionalen Personenverkehr profitieren der Bund und die Kantone als Besteller von tieferen Abgeltungen bei künftigen Bestellungen. SBB Cargo investiert die Gelder in Innovationsförderungen. Damit können Produktionskosten weiter gesenkt werden, was direkt den Kunden im Güterverkehr zugutekommt.

So viel macht der Energiepreis aus

Damit die Infrastruktur in einem guten Zustand bleibt, muss die SBB diese laufend unterhalten und erneuern. So etwa, indem sie Gleise schleift oder Fahrleitungen ersetzt. 35 Prozent der gesamten Infrastrukturkosten – zu denen auch der Unterhalt gehört – werden durch den so genannten Trassenpreis gedeckt. Dieser wird vom BAV festgelegt und von den Eisenbahnverkehrsunternehmen für die Benützung der Infrastruktur der SBB bezahlt. Der Energiepreis macht 16 Prozent des gesamten Trassenpreises aus.

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