SBB Cargo nutzt Trassenpreisentlastung für Weiterentwicklung ihres Angebots

Am 13. November hat der Bundesrat die Eckwerte des Trassenpreissystems 2021-2024 kommuniziert. Aufgrund gesunkener Grenzkosten der Infrastrukturbetreiber können seit langem erstmals wieder Trassenpreise gesenkt werden. SBB Cargo wird diese nutzen, um in die Weiterentwicklung zu investieren: Dies kommt den Güterverkehrskunden zu Gute.

Zum ersten Mal seit längerer Zeit werden die Trassenpreise für die Jahre 2021 bis 2024 gesenkt. Die Entlastungen bieten den finanziellen Handlungsspielraum für SBB Cargo, in den kommenden Jahren die Effizienz und Qualität des Angebots für die Kunden weiter zu steigern.

Mit Investitionen in moderne Technologie und neues Rollmaterial kann SBB Cargo den Schienengüterverkehr nachhaltig zugunsten der Verlader stärken. So investiert SBB Cargo beispielsweise stark in die Automatisierung des Rangierbetriebs: Von grosser Bedeutung ist insbesondere der Ein-Personen-Betrieb, der aus automatischer Kupplung, automatischer Bremsprobe und einem Kollisionswarnsystem auf der Lok besteht. Diese Effizienzsteigerung spürt am Ende auch der Kunde durch ein verbessertes Angebot.

Auch verbesserte digitalen Kundenplattformen wie Cargo Digital bieten den Kunden einen Mehrwert. Zugleich investiert SBB Cargo in Werkstätten und Unterhaltsanlagen, um Loks und Wagen für die Kunden schneller warten zu können und verfügbar zu halten.

SBB Cargo hat die lange geforderte Trassenpreisentlastung in den letzten Jahren bereits proaktiv und marktorientiert in ihren Transportpreisen für die Kunden abgebildet. Nur so war und ist die Güterbahn konkurrenzfähig gegenüber der Strasse. Dies obwohl SBB Cargo seit 2019 keine Abgeltungen durch den Bund mehr erhält. Die Trassenpreisentlastung ist somit eine nachträgliche Korrektur für die bereits am Markt realisierte Preisgestaltung.

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