Rotes Sofa der dvz: Konzept von SBB Cargo International ist aufgegangen

Ab und zu verlassen wir den Stand der «SwissMovers» im Aussengelände der Münchener Messe. Beispielsweise, um Michail Stahlhut zu einem Interview zu begleiten.

Der CEO von SBB Cargo International war heute der dritte Kandidat auf dem legendären Roten Sofa der Deutschen Verkehrszeitung (dvz) in Halle B3 Stand 202. 15 Minuten lang stellte er sich schlagfertig den Fragen des Redakteurs Timon Heinrici. Dabei ging es unter anderem darum, ob das Konzept des vor zwei Jahren gegründeten Gemeinschaftsunternehmens von SBB Cargo und HUPAC aufgegangen ist? Der Interviewer selbst verwies dabei auf eine Statistik, wonach SBB Cargo International im Verkehr über den Gotthard einen Marktanteil von 42 Prozent hat. Für Michail Stahlhut, der für den Kombinierten Verkehr durch die Schweiz sogar einen Anteil von 50 Prozent für sein Unternehmen reklamierte, ein klarer Beweis: «Unser Angebot als neutraler Traktionär wird vom Markt angenommen».

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Mit der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels im Jahr 2016 könnten zusätzlich weitere 8 Mio. Tonnen Fracht von der Strasse auf die Schiene verlagert werden. Das wäre ein Zuwachs von 20 Prozent gegenüber den heutigen Transportmengen mit der Bahn im Korridor A zwischen der Nordsee und Italien.«Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der Infrastrukturausbau in Italien und Deutschland mit der Entwicklung in der Schweiz Schritt hält», forderte Michail Stahlhut in dem Interview. Die legendäre Schweizer Pünktlichkeit im Zugverkehr, die Profitabilität des Unternehmens und der Wettbewerb auf der Strecke waren weitere Themen.

Hier das komplette Interview:

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