transport logistic 2013: «Unser Auftritt war ein voller Erfolg»

Matthias Widmer, Leiter Marketing und Kommunikation bei SBB Cargo, hat den Stand der Schweizer Güterbahn an der diesjährigen transport logistic in München geleitet. Im Interview zieht er eine erste Bilanz des neu gestalteten Messeauftritts. 

Die weltgrösste Logistikmesse ist vorbei, wie war das Ergebnis für SBB Cargo?
Matthias Widmer: Wir schätzen die Messebeteiligung als vollen Erfolg ein und ziehen eine positive Bilanz. Vor allem das neue Konzept, unter dem Brand «SwissMovers – Bewegen die Schweiz» gemeinsam mit Partnern aus dem Schweizer Logistik-Umfeld in München aufzutreten, hat sich aus unserer Sicht bewährt. Das führte – im Vergleich zu den vorherigen Messen – zu einem zusätzlichen Besucherstrom, von dem alle Partner profitieren konnten. SBB Cargo selbst hat diesmal deutlich mehr konkrete Anfragen für Offerten und Projekte erhalten als vor zwei Jahren. Auch für den Verkauf und die Vermietung von gebrauchten Loks und Wagen wurden diverse Angebote abgegeben. Zusätzlich wurden mit Innofreight und der SNCF zwei offizielle Kooperationsvereinbarungen unterzeichnet.

Das persönliche «Networking» ist ein Hauptzweck von Messen und war auch bei der Konzeption des «SwissMovers»-Stands ein zentraler Punkt. Wie sah es mit dem Netzwerken auf der transport logistic konkret aus?
Matthias Widmer: Die vier Tage enger Zusammenarbeit mit den «SwissMovers»-Partnern in München haben die persönlichen Netzwerke aller Beteiligten gestärkt. Und mit Kunden und anderen Geschäftspartnern gab es mit dem Schweizer Apéro am ersten und zweiten Messeabend sehr gute Möglichkeiten für zwanglose Gespräche bei Schweizer Spezialitäten. Diese wurden auch intensiv genutzt.

Neu war das Non-Stop-Veranstaltungsprogramm am Stand, das zum Grossteil von den Partnern gestaltet wurde – war das ebenfalls erfolgreich?
Matthias Widmer: Durch die vielen Veranstaltungen wurde der gesamte Auftritt auch inhaltlich aufgewertet. Das führte ebenfalls zu vielen intensiven Gesprächen mit Kunden und Interessenten. Vor allem am Mittwoch und Donnerstag waren die Besprechungsräume und die Sitzmöglichkeiten auf der Terrasse und im Foyer den ganzen Tag durch besetzt, da hat man kaum noch Platz gefunden. Perfekt war natürlich, dass das Wetter mitgespielt hat. So haben sich alle Besucher an unserem Stand sehr wohlgefühlt.

Gab es ein besonderes Highlight auf der transport logistic 2013?
Matthias Widmer: Ja, die gemeinsame Veranstaltung von Xrail mit den Top-Managern von sieben europäischen Güterbahnen im Podium. Dort wurden wirkliche Neuigkeiten angekündigt und wir als Gastgeber sind natürlich besonders stolz darauf, dass wir dafür die Plattform bieten konnten. Ganz Europa hat aus diesem Anlass auf den Stand der «SwissMovers» geschaut.

Und was kam bei den Besuchern am besten an?
Matthias Widmer: Was ich so gesehen habe, waren das unsere beiden Innovationen am Eingang des Standes: Der riesige Kalmar-Stapler mit dem Schüttgutcontainer von Innofreight und unsere Hybridlok Eem 923 dienten als echte Hingucker. Beide wurden sehr oft fotografiert und von den Besuchern genau unter die Lupe genommen. Wir haben für Interessierte auch mehrere Führungen durchgeführt, bei denen sie die Hybridlok besichtigen konnten.

Wie war es möglich, ein solches Projekt wie diesen Messestand erfolgreich zu realisieren?
Matthias Widmer: Das geht nur mit einem engagierten Team, das alle Schwierigkeiten meistert. Dazu zählen die Messedesigner und die Standbauer, die das Konzept pünktlich umgesetzt haben. Aber auch das Catering, das grosses Lob verdient. Der Empfang und alle Mitarbeitenden an den Ständen. Und viele, viele Menschen hinter den Kulissen – in der Vorbereitung, beim Aufbau und während der Messe. Bei ihnen allen möchte ich mich für ihren unermüdlichen Einsatz herzlich bedanken. Ohne den wäre dieser Auftritt so nicht möglich gewesen.

Im Jahr 2015 wird die nächste transport logistic in München stattfinden. Kann man schon einen Ausblick wagen?
Matthias Widmer: Ich gehe davon aus, dass es dann wieder einen gemeinsamen Stand der «SwissMovers» geben wird, vermutlich sogar mit noch mehr Partnern. Mündliche Zusagen haben wir dafür schon erhalten. Sowohl von Teilnehmern aus diesem Jahr, als auch von weiteren Interessenten. Wir werden jetzt anfangen, das konkret zu machen und neue Partnerschaften für 2015 zu vereinbaren.

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