Ohne Stau zwischen Tessin und Deutschschweiz

SBB Cargo arbeitet zunehmend mit Strassentransporteuren mit eigener Lastwagen-Disposition zusammen. Seit Mai 2013 gehört Fattorini Autotransporti Sagl dazu.

Fattorini in DietikonTag für Tag fährt SBB Cargo im Auftrag von Fattorini Kleider, Frischprodukte oder Chemikalien in Wechselbehältern von Norden nach Süden und umgekehrt. Für das Tessiner Familienunternehmen Fattorini mit den 76 Mitarbeitern ist das neue Angebot «Bahn und Umschlag» besonders interessant. Vor allem wegen der guten Verbindung zwischen Tessin und Deutschschweiz. Bis anhin transportierte Fattorini die Güter vom Tessin in Richtung Norden hauptsächlich auf der Strasse. Diese schätzungsweise 900 bis 1000 LKW-Fahrten pro Jahr werden nun eingespart.

Fattorini entschied sich vor allem wegen des Nachtfahrverbots, wegen der Umgehung von Staus und den damit verbundenen Kosten für die Zusammenarbeit mit SBB Cargo. «Der neue Verkehr von SBB Cargo ist für uns eine gute Lösung, weil er über die Nacht durch den Gotthard fährt und die Züge pünktlich sind», sagt Geschäftsführer Massimo Fattorini.

Seit Juni 2013 ist der neue, schnellere Shuttlezug zwischen Dietikon und dem Umschlagterminal Cadenazzo in Betrieb. Wenn die Ware früh morgens in den Lagern in der Deutschschweiz oder im Tessin eintrifft, bedeutet dies eine bessere Auslastung für die Chauffeure.

Der sorgfältige Umgang mit der Umwelt ist dem Patron Massimo Fattorini wichtig. Dies zeigt auch die moderne Fahrzeugflotte, die aus CO2-sparenden Lastwagenmodellen Euro 5 und Euro 6 besteht. Diese Stossrichtung möchte der Fattorini weiterverfolgen, auch mit SBB Cargo: «Unser Ziel ist es, möglichst einen grossen Teil unserer Güter auf die Schiene umzuladen.» Wenn es mit SBB Cargo weiterhin so gut läuft, möchte er die Zusammenarbeit in kurz- oder mittelfristiger Zukunft ausbauen.

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