Gateway Basel Nord

Bald mehr Güter für Basel

Damit die Schweiz ihren grenzüberschreitenden Containerverkehr auch künftig nachhaltig bewältigen kann, ist der Bau eines trimodalen Terminals für Güterzüge, Lastwagen und Schiffe am Rhein zwingend. Für die Realisierung des Hafenbeckens 3 hat der Grosse Rat Basel-Stadt Mitte Februar 2020 einen Betrag von rund 115 Millionen zugesichert. Noch sind nicht ganz alle Fragen geklärt, doch in Basel herrscht Zuversicht, was das Projekt Gateway Basel Nord anbelangt.

Für die Verlagerung des Güterverkehrs auf Bahn und Schiff: Basel und das Bundeseisenbahnvermögen mit der Deutschen Bahn vereinbaren engere Zusammenarbeit zur Schaffung einer neuen Logistikdrehscheibe an der deutsch-schweizerischen Grenze

Die Deutsche Bahn (DB), das deutsche Bundeseisenbahnvermögen und der Kanton Basel-Stadt haben heute eine Vereinbarung zur engeren Zusammenarbeit bei der Verlagerung des künftigen Güterverkehrs auf Bahn und Schiff unterzeichnet. Im Fokus steht der Ausbau der Verknüpfungen der Rheintalstrecke und der Rheinschifffahrt mit den Zufahrten zur Neuen Eisenbahn-Alpentransversale (NEAT) in Basel. An der deutsch-schweizerischen Grenze soll in den kommenden Jahren eine neue Logistikdrehscheibe realisiert werden. Diese umfasst Gütergleise, ein Container-Terminal mit Hafenbecken sowie einen Hafenbahnhof und stellt eine wesentliche Voraussetzung für eine Stadtentwicklung am Rhein dar.

Gateway Basel Nord: der Bund beteiligt sich finanziell.

Ende November 2015 hat die Gateway Basel Nord AG als gemeinsame Planungsgesellschaft bestehend aus Contargo AG, SBB Cargo AG und Hupac AG beim Bundesamt für Verkehr das Fördergesuch für die Erstellung der Infrastruktur in Basel Nord eingereicht. Heute hat der Bund die finanzielle Beteiligung am geplanten Containerterminal zugesichert und via Medienmitteilung kommuniziert. Damit ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zur Realisierung eines nationalen Containerumschlagplatzes erreicht.