Daniel Bürgy: «Da dürfen wir nicht fehlen»

3 Minuten mit… Daniel Bürgy, Leiter Vertrieb bei SBB Cargo.

Herr Bürgy, morgen startet die transport logistic 2015 in München. Worauf können wir uns freuen?
Die Dimensionen sind gewaltig. 110.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche, neun Hallen dazu das Freigelände der Münchner Messe.  Mehr als 2.000 Aussteller aus 62 Ländern sind vor Ort.

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Daniel Bürgy, Leiter Vertrieb SBB Cargo.

Auf welche Themen setzen Sie auf der Messe?
Unser Auftritt steht im Zeichen der Inbetriebnahme des Gotthard-Basistunnels am 11. Dezember 2016. Der Tunnel steht für die Schweizer Werte Innovation, Präzision und Zuverlässigkeit. Mit seinem Bau als längster Eisenbahntunnel der Welt erbringt die Schweiz eine Pioniertat und schafft ein Vorzeigeprojekt für die nächsten 100 Jahre. Neben dem Gotthard konzentrieren wir uns auf das Versprechen an die Kunden, mit flexiblen und umweltfreundlichen Transportlösungen zu deren Geschäftserfolg beizutragen. Und auch bei den internationalen Angeboten haben wir Neues zu bieten. Schauen Sie doch einfach bei uns einmal rein.

Was zeigt SBB Cargo in München konkret?
Wir sind mit einem über 600 qm grossen Stand auf unserem Stammplatz zu finden: am Gleis 1/4 auf dem Freigelände, wo wir unter dem gemeinsamen Dach „SwissMovers – Bewegen die Schweiz“ gemeinsam mit Partnern aus dem Schweizer Logistikumfeld auftreten. Für die Besucher gibt es am Stand einiges zu erleben: So erfahren sie auf dem Monitor vor ihren Augen das „Tunnel-Feeling“ bei einer High-Speed-Fahrt durch den neuen Gotthardtunnel. Aber auch der bei vielen Messebesuchern beliebte Loksimulator ist 2015 wieder vor Ort. Und das sogar in der allerneusten Variante mit dem Zugbeeinflussungssystem ECTS 2. Das macht schon heute eine simulierte Fahrt durch den Gotthard-Basistunnel möglich.

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Wie verändert der neue Gotthardtunnel den Güterverkehr?
Er ist ein zentraler Meilenstein auf der Nord-Süd-Achse zwischen den Nordseehäfen und Italien. Pro Stunde und Richtung sollen ab dem Fahrplanwechsel 2016/2017 bis zu fünf Güter- und zwei Personenzüge verkehren. Dies ermöglicht mehr und schnellere Verbindungen. Die Züge fahren zudem zuverlässiger und für die Kunden planbarer, weil witterungsbedingte Streckenunterbrüche grösstenteils ausgeschlossen werden können. Mit der anstehenden Realisierung des 4-Meter-Korridors, damit Sattelauflieger mit vier Metern Eckhöhe transportiert werden können, steigt die Wettbewerbsfähigkeit für die Schiene nochmals deutlich.

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