Mit dem Gummiboot auf der Aare.

So mancher Schweizer verbindet das Gefühl von Sommer mit einer Gummibootfahrt auf einem der zahlreichen Flüsse im Land. Wir haben uns von dieser Idee inspirieren lassen. Denn: auch SBB Cargo leistet einen Beitrag zum gelungenen Gummiboot-Ausflug.

Sobald das Thermometer über die 25-Grad-Marke klettert und die langärmeligen Pullover den kurzen Shorts und knappen Neckholder-Tops weichen, dann ist er da: der Sommer. Zur schönsten Zeit des Jahres gehören nicht nur die Grillparty unter freiem Himmel und das Räkeln an der Sonne, sondern auch der Spass im Wasser dazu. Alles zusammen lässt sich perfekt kombinieren mit einer Gummibootfahrt. Als Klassiker unter den Bootstouren gilt die Aarefahrt von Thun nach Bern.

Die rund vierstündige Fahrt ist längst kein Geheimtipp mehr. An Hochsommertagen lassen sich hunderte von Booten die knapp 27 Kilometer auf der Aare nordwärts gleiten. Die erste Hürde gilt dem Aufpumpen des Gummibootes – in der Hochsaison ist die schweisstreibende Arbeit mit einem Kompressor gegen eine Gebühr von fünf Franken schnell und unkompliziert erledigt. Unser Weg führt direkt zum Einwassern in Thun-Schwäbis. Ausgerüstet mit Paddeln, Badeanzug, Schwimmwesten und  Proviant, stossen wir uns vom Ufer ab. Los geht das Abenteuer!

Die Tücken der Uttiger-Welle.

Bei den ersten ungelenken Paddelschlägen spritzt das Wasser noch hoch, doch dann gleitet das Gummiboot gemächlich inmitten einer grünen Oase mit Bergkulisse im Rücken auf der Aare dahin. Von Zivilisation keine Spur – ausser einigen Farbtupfern der anderen Boote auf dem blaugrünen Wasser. Kommt da bereits eine gewisse Hektik auf? Wohl kaum. Spätestens bei der Uttiger-Welle ist die Ruhe dahin. Beim Navigieren durch die berühmtberüchtigten Stromschnellen, unweit von Kiesen, ist eine gute Strategie gefragt, um nicht wegen einer Wasserwalze die Kontrolle über das Boot zu verlieren. Das Glück ist auf unserer Seite: gezielte Paddelschläge verhindern ein Kentern.

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Nach und nach ziehen weitere Brückenpfeiler an uns vorbei: Münsingen, Hunzigenbrügg oder Auguetbrügg und mit ihr auch Rastplätze, die zum Grillieren der Cervelats am Ufer einladen. Auf der Weiterfahrt gilt es immer wieder, die auftauchenden Sandbänke und betonierten Sporen im Blickfeld zu behalten. Wer den Sprung ins Wasser wagt, wird ein helles Klimpern feststellen, denn wegen der Strömung kullern Kieselsteine über den Flussboden. Was für eine einzigartige Klangwelt; in die einzutauchen es sich abermals lohnt.

Doch weiter geht die Fahrt: vorbei am Campingplatz Eichholz, wo viele die Aarefahrt beenden. Wir kosten jede Minute aus und fahren weiter – vorbei am Tierpark Dählhölzli bis zum Schönausteg. Eine letzte Flussbiegung und schon naht mit der Berner Badeanstalt Marzili das Ende unserer Bootstour. Schade, wir hätten uns dem Sommergefühl auf der Aare noch länger hingeben können.

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