Neupositionierung (Teil 3): Grosser Aufwand beim Fotoshooting

SBB Cargo tritt mit einem neuen Erscheinungsbild nach aussen. Im 3. Teil unserer kleinen Serie stellen wir Marc Krissler vor, der als „Fotomodell“ auf einem der neuen Key Visuals zu sehen ist.

Eigentlich war alles ein grosser Zufall, dass der 40-jährige Leiter eines RCP-Teams (Regionale Cargo Produktion ) an dem Fotoshooting auf einem Firmengelände in Brugg im Kanton Aargau teilgenommen hat. Denn ursprünglich sollte ein anderer Kollege aus seinem 26-köpfigen Team vor die Kamera.

Doch dann wurde der Termin plötzlich verschoben und der Kollege hatte gerade keinen Dienst“, erinnert sich Marc Krissler. Also sprang er ein und wurde vor einem Stapel Röhren platziert, um als „Gesicht“ der Schweizer Güterbahn mit Helm und orangeroter Arbeitskleidung künftig für das Thema „Effizienz“ zu werben. „Die Röhren, hinter denen ich zu sehen bin, haben die Fotografen mitgebracht“, verrät er. Denn die sonst auf dem Gelände gelagerten grauen Betonrohre ergaben nicht den richtigen glänzenden Bildeffekt. Von morgens um halb neun bis um zwölf Uhr mittags dauerte das Shooting, bei dem knapp 400 Bilder geschossen wurden.

Mich hat erstaunt, welcher Aufwand für so ein Foto getrieben werden muss“, sagt der Hobbyfotograf, der sonst nur seine beiden Buben und die übrige Familie mit der Digitalkamera ablichtet. Das eigentliche Fotografieren dauerte nur 90 Minuten, den Rest der Zeit musste er auf die Einrichtung des Lichtes und andere Vorbereitungsarbeiten warten. Zum Glück war das Wetter an diesem Tag absolut ideal: kein Regen, nicht zu heiß, leicht bewölkt. „Ich habe so etwas ja noch nie gemacht“, berichtet der gelernte Maschinenschlosser, der seit 15 Jahren bei SBB Cargo arbeitet.

Für ihn sei das ein sehr interessanter Blick hinter die Kulissen gewesen. Außerdem finde er es sehr gut, dass seine Arbeitgeberin in der Werbung auch echte Mitarbeitende sprechen lasse und nicht nur professionelle Fotomodelle. Inzwischen haben ihn viele Kollegen und andere Bekannte auf das Foto angesprochen oder angemailt, die die Plakate oder Anzeigenmotive gesehen haben, und angefragt, ob wirklich er das auf dem Bild sei. Marc Krissler: „Das macht einen dann schon etwas stolz.“

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